Zwei Personen sitzen am Tisch und erarbeiten etwas gemeinsam
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Wissen teilen Mentoring

Mentoring ist ein Personal­entwicklungs­instrument, bei dem eine erfahrene Führungs­kraft der Mentor bzw. die Mentorin – die eigenen Erfahrungen an eine Nachwuchs­führungs­kraft – den bzw. die Mentee – weiter­gibt.

Persönliche Weitergabe von Fachwissen und Erfahrung

Hauptziel von Mentoring ist, den bzw. die Mentee bei der beruflichen Weiter­entwicklung zu unter­stützen. Diese Unterstützung reicht von reinem Wissens­transfer über strategische Karriere­planung bis hin zur Persönlichkeits­entwicklung.

Mentoring-Tandems bilden sich oft in Eigenregie. Zusätzlich dazu bieten einige Organisationen auch standardisierte Mentoring-Programme an, bei denen Mentoren und Mentees einander zugeteilt werden.

Was macht eine gute Mentoring-Beziehung aus?

Entscheidend ist zuallererst das Engagement der Beteiligten: Der Mentor möchte seinen Mentee voran­bringen und der Mentee ist offen für Hinweise und Anregungen. Beide haben ein gutes Vertrauens­verhältnis und treffen sich regel­mäßig, um Erfahrungen aus­zu­tauschen. Folgende Themen stehen dabei in der Regel im Mittel­punkt:

  • Der Mentor leistet Hilfe­stellung bei spezifischen internen Hindernissen oder Heraus­forderungen.
  • Der Mentee wird auf Schlüssel­aufgaben vorbereitet und dafür qualifiziert.
  • Die Stellung des Mentee wird gestärkt (siehe auch Sponsoring).

Was sind die Erfolgs­faktoren?

  • Mentor und Mentee
    • Haben keine direkte Arbeits­beziehung,
    • Stehen auf verschiedenen Karriere­stufen und
    • Ergänzen sich sehr gut hinsichtlich ihrer jeweiligen Erfahrungen.
  • Der Mentor ist offen für einen Austausch, verfügt über umfassende Erfahrungen und ist gut vernetzt.
  • Die individuellen Ziele des Mentee werden zu Beginn der Zusammen­arbeit erfasst und regel­mäßig über­prüft.

Tipps für kleinere Organisationen

  • Falls die Organisation nicht groß genug ist oder nicht über aus­reichende Ressourcen verfügt, kann ein firmen­über­greifendes Mentoring-Programm (z.B. vom Branchen­verband oder vom Start-up-Netzwerk) genutzt werden.
  • Bei sehr flachen Hierarchien empfiehlt sich ein externer Mentor.

Mehr zu Erfolgsbeispielen sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen finden Sie hier.

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