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Friends of Chefsache DPA: Gleichberechtigung funktionierte lange nur auf dem Papier

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Die dpa-Redaktion arbeitet nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Als international tätige Agentur berichtet dpa in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch. Rund 1.000 Journalisten arbeiten von mehr als 160 Standorten im In- und Ausland aus. Gesellschafter der dpa sind 180 deutsche Medienunternehmen.

Matthias Mahn, Geschäftsführer Deutsche Presse-Agentur dpa
dpa

Warum haben Frauen und Männer noch nicht die gleichen Chancen in der Arbeitswelt?

Die Gleichberechtigung, wie sie im Grundgesetz vereinbart ist, existierte in der Bundesrepublik lange Jahre nur auf dem Papier. Aus heutiger Perspektive blicken wir auf einen langfristigen gesellschaftlichen Prozess, der aktiv zu gestalten ist. Phänomene wir Gender Pay Gap oder KITA-Platz-Mangel sind leider vielfach noch Realität.

Was tut ihr für mehr Chancengerechtigkeit?

Wir bei dpa sind sehr sensibel für das Thema. Nicht nur im Bereich HR sondern auch in unseren Führungsgremien. Und ein Blick auf die Realität zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Vier der neun dpa-Managementstellen in Geschäftsführung, Chefredaktion, HR und Vertrieb sind weiblich besetzt. Außerdem sind wir sehr flexibel bei der Gestaltung von Teilzeitverträgen, also bei der möglichst unbürokratischen Aufstockung oder Reduzierung von Arbeitszeiten. Über das Modell Vertrauensarbeitszeit ermöglichen wir es zudem den Beschäftigten in vielen Bereichen, ihren beruflichen Tagesablauf so zu gestalten, dass er möglichst gut mit ihrem Privatleben in Einklang zu bringen ist.

Welche Rolle spielt Führung in Bezug auf Chancengerechtigkeit?

Führen heißt für uns Vorleben. Nur wenn die Entscheider im Tagesgeschäft das Prinzip Chancengleichheit transparent und nachvollziehbar anwenden, ist es für Mitarbeitende auch wirklich glaubhaft nachzuvollziehen.

Warum engagiert ihr euch für die Initiative Chefsache?

Wir sind fest davon überzeugt, dass sich gesellschaftlich notwendige Entwicklungen nicht von allein ergeben. Wir wollen dieses Thema, das uns am Herzen liegt, mit viel Energie und konkreten Schritten vorantreiben.

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