Initiative Chefsache Über die Initiative

„Chefsache. Wandel gestalten – für Frauen und Männer“ ist ein Netzwerk, das sich die Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern auch in Top-Positionen zur Aufgabe gemacht hat. Geschäftsführungsmitglieder und Vorstände von Unternehmen sowie Leiterinnen und Leiter wissenschaftlicher, sozialwirtschaftlicher und öffentlicher Einrichtungen geben neue Impulse für den Kulturwandel in Deutschlands Chefetagen.

Mit neuen Ideen und Konzepten, etwa zu einer zeitgemäßen Führungskultur oder flexiblen Arbeitsmodellen, will die 2015 gegründete Initiative unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Umdenken in der Arbeitswelt herbeiführen. In Deutschland gibt es mit einem Anteil von 11 Prozent noch immer zu wenig Frauen in den obersten Führungspositionen. Ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis und zeitgemäße Rollenbilder nützen jedoch allen gleichermaßen – Frauen, Männern und der Gesellschaft insgesamt. Eine Berechnung des „Chefsache“-Reports „Flexibles Arbeiten in Führung“, in Zusammenarbeit mit dem McKinsey Global Institute, ergab: Mehr Chancengerechtigkeit würde bis 2025 ein zusätzliches Bruttoinlandsprodukt von 12 Prozent bedeuten.


Anspruch

Die Initiative „Chefsache“ setzt sich für ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis in Führungspositionen ein. Deutschland kann es sich nicht leisten, gut ausgebildete Talente vom Erfolg auszuschließen. Nur wenn jede Person – egal ob Mann oder Frau – die Chance hat, entsprechend ihrer Stärken Verantwortung zu übernehmen, nutzen wir als Gesellschaft unsere Ressourcen und unser Potenzial an neuen Ideen. Eine für alle offene Leistungskultur ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit – sie zahlt sich unmittelbar ökonomisch aus.

Ziel der Initiative „Chefsache“ ist es daher, einen grundlegenden Wandel in der Arbeitswelt anzustoßen und in Unternehmen sowie Institutionen eine neue Kultur der Wertschätzung zu etablieren. Eine Kultur, die unterschiedliche Berufsbiografien anerkennt und überkommene Mentalitätsmuster bei Personalentscheidungen hinter sich lässt. Das betrifft insbesondere diejenigen, die in unserer Gesellschaft Führungs- und Multiplikatorfunktionen haben.

Statistik: Auf 18 Männer kommt eine Frau in Führungspostitionen
DIW Managerinnen-Barometer 2015

Der Name ist Programm

Die obersten Führungskräfte der Mitglieder haben das Thema Chancengleichheit ganz oben auf ihre persönliche Agenda gesetzt. Die Initiative „Chefsache“ will das Bewusstsein dafür schärfen, wie weitreichend veraltete Rollenbilder das Kommunikations- und Entscheidungsverhalten in Wirtschaft und Gesellschaft bestimmen und Frauen von Spitzenpositionen fernhalten. Der Begriff „Chefsache“ ist jedoch auch als Aufforderung zu verstehen, denn Männer sind als Chefs in Deutschland noch immer in der Mehrzahl. Sie sind deshalb ebenso wie Frauen Adressaten der Initiative „Chefsache“. Ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in Führungspositionen ist ein Gewinn für alle Beteiligten.

Chefsache

„Chefsache“ ist ein Netzwerk von Führungskräften aus Wirtschaft, Wissenschaft, öffentlichem Sektor und Medien, die sich der Chancengleichheit von Frauen und Männern persönlich verpflichtet fühlen.

Wandel gestalten

Unser Anspruch, unser Ziel: Als Initiative mit Vorbildcharakter unterstützen wir den notwendigen gesellschaftlichen Wandel mit neuen Konzepten, Ansätzen und Impulsen.

Für Frauen und Männer

Unsere Überzeugung: Ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis sichert die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und ist Grundlage für gesellschaftlichen Wohlstand.


Werden auch Sie aktiv!

Die Initiative „Chefsache“ setzt auf Praxisnähe und sektorübergreifende Zusammenarbeit: Indem Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ihre Erfahrungen verknüpfen, können wir den Bewusstseinswandel in der gesamten Gesellschaft bestmöglich vorantreiben.

  • Informieren Sie sich rund ums Thema Frauen und Männer in Führungspositionen. Mehr …
  • Nehmen Sie teil an unseren deutschlandweiten Veranstaltungen. Mehr …
  • Sprechen Sie in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld über das Thema Geschlechter­gerechtigkeit in der Gesellschaft.

Das sagt die Presse über die Initiative „Chefsache“.

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