Mitglied Bundes­ministerium der Verteidigung

Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung leistet eine Vielzahl von Talenten ihren Dienst. Wir wertschätzen die vielfältigen Erfahrungen und Qualifikationen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Dieses Potenzial gilt es in allen Lebensphasen chancengerecht zu entwickeln, die Förderung eines ausgewogenen Verhältnisses von Männern und Frauen in Führungspositionen ist uns wichtig. Vielfalt, das heißt unterschiedlichste Talente und Fähigkeiten, ist ein eigener Wert – eine Chance für die Bundeswehr.

  • Die Bundeswehr hat sich 2012 mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ zum Diversity Management bekannt.
  • Im Weißbuch 2016 und ganz aktuell auch in der neuen Personalstrategie ist die Vielfalt der Bundeswehr und ihrer Angehörigen fest verankert.
  • Um diesem Anspruch gerecht zu werden, schafft die Bundeswehr zeitgemäße und pragmatische Lösungsansätze.
  • So werden nicht nur Eignung, Befähigung und fachliche Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschätzt, sondern immer stärker auch ihre soziokulturellen Hintergründe und ihr damit einhergehender Erfahrungsschatz.

Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin der Verteidigung
Bundesministerium der Verteidigung
Dr. Ursula von der Leyen
Bundes­ministerin der Verteidigung

„Wie für die gesamte Gesellschaft gilt auch für die Bundeswehr: Vielfältige Herausforderungen verlangen vielfältige Fähigkeiten und diverse kluge Köpfe, die auf allen Klaviaturen spielen können. Deswegen kommt es auch auf jede Frau und jeden Mann an. Wenn wir 100% gestalten wollen, dürfen wir nicht 50% unserer Talente aus den Augen verlieren.“


Die Bundeswehr trägt durch zahlreiche Maßnahmen zur Zielsetzung der Initiative bei:

  • Frauenförderung nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, Erstellung von Gleichstellungsplänen, zivile und militärische Gleichstellungsbeauftragte als gesetzliche Kontroll- und Überwachungsorgane sowie als Beratungs- und Unterstützungsorgane in jeder Dienststelle mit mindestens 100 Beschäftigten
  • Einrichtung eines Stabselementes „Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion“ mit dem Ziel, bestehende genderspezifische, systemische Ungerechtigkeiten zu identifizieren, zu analysieren und ggf. geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln
  • Sensibilisierung von Vorgesetzten speziell für die Themen Chancengerechtigkeit, Frauen in Führungspositionen sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Flächendeckende Abbildung der Thematik „Unconscious Bias“ in der gesamten Aus,- Fort- und Weiterbildung der Bundeswehr
  • Maßnahmen zur Bekämpfung von „Unconscious Bias“ entlang der Wertschöpfungskette im Personalmanagement, z.B. Analyse der Bewerbungs- und Auswahlverfahren (Assessment, Interview) sowie der Beurteilungsverfahren und Bewertungsprozesse in der Bundeswehr
  • Mentoringprogramme für weibliche Zielgruppen, die besonders unterrepräsentiert sind, wie z.B.  Ärztinnen der Bundeswehrkrankenhäuser, Referentinnen des Bundesministeriums der Verteidigung sowie Mitarbeiterinnen des höheren technischen und naturwissenschaftlichen Dienstes
  • Zielvereinbarungen mit Spitzenpersonal, um frühzeitig Potenzialträgerinnen im Unterstellungsbereich  für Führungsämter zu identifizieren und zu fördern
  • Agenda Attraktivität: Teilhabe an Karrieren für Beschäftigte mit Familienpflichten durch konkrete Lösungen vor Ort mit den Maßnahmen in den Themenfeldern „Balance Familie und Dienst“ (z.B. Kinderbetreuung“) und „Arbeitsautonomie“ (z.B. zeitlich mobiles und ortsunabhängiges Arbeiten)
  • Personalgespräche vor und nach Elternzeiten, um nachhaltig und möglichst unter Berücksichtigung der Vereinbarkeit von Familie und Dienst den weiteren Karriereweg zu vereinbaren und so dessen Fortsetzung zu ermöglichen.

Wie fügt sich das Engagement bei der Initiative „Chefsache“ in unser Handeln ein?

  • Auch für die Bundeswehr gilt: Chancengerechtigkeit ist Chefsache.
  • Mit den Maßnahmen, die wir hierzu durchführen, gestalten wir somit als einer der größten öffentlichen Arbeitgeber Deutschlands den Wandel in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft aktiv mit.
  • Dies steht nicht nur im Einklang mit dem gesamtpolitischen Ziel, durch ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter und zeitgemäße Rollenbilder zu einer gerechteren und zukunftsfähigen Gesellschaft beizutragen. Vielmehr stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt unserer Organisation und seine ganz individuellen Talente.


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