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"Unconscious Bias"-Sensibilisierung

Praxisbeispiel bei der Allianz

Hintergrund/Ausgangssituation

Unbewusste Voreingenommenheit ("Unconcious Bias") und vorschnelle Wertungen führen zu suboptimalen Ergebnissen gerade bei Bewerbungs- und Beförderungsprozessen. Dies führt u.a. zu Unzufriedenheit bei den betroffenen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie zu verminderter Diversität im Unternehmen.

Beschreibung der Maßnahme

Mit dem Ziel, die Mitarbeiter/-innen für "Unconscious Bias" zu sensibilisieren, verfolgt die Allianz zwei Stoßrichtungen: Zum einen werden Führungskräfte in einem kurzweiligen Vortrag an das Thema herangeführt. Dabei werden Stereotype und ihre Mechanismen sowie die Möglichkeiten, wie sich Prozesse stereotypensicher gestaltet lassen, näher analysiert.

Zum anderen wurden verschiedene Personalprozesse wie Personalauswahl und Personalentwicklung auf Anfälligkeiten hin untersucht. Neue Standards sind definiert, um die Gefahr der "Stereotypenfalle" zu minimieren. Beispielsweise wurde für einstellende Führungskräfte ein Leitfaden entwickelt, wie Bewerbungsgespräche optimal geführt werden sollten, um sich bei der Entscheidung nicht von persönlichen Sympathien leiten zu lassen.

Wirkung/Ergebnis

Die Mitarbeiter/-innen erkennen, dass ihre Entscheidungen von Vorurteilen und falschen Annahmen beeinflusst werden. Durch die Identifikation von Stereotypen und die Etablierung von Vermeidungsstrategien von Vorurteilen können sie ihre Entscheidungen verbessern.

Lehrreiche Erfahrungen

  • Nur bei Einhaltung der aufgesetzten Prozessstandards kann man der "Unconscious Bias"-Falle wirklich entgehen