Direkt zum Inhalt

Sie sind hier

Fraunhofer Wissenschaftscampus

Praxisbeispiel bei Fraunhofer

Hintergrund/ Ausgangssituation

Um den zu niedrigen Frauenanteil bei Neurekrutierungen von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zu erhöhen, hat Fraunhofer mit dem Wissenschaftscampus ein Modell ins Leben gerufen, Studentinnen frühzeitig auf die vielfältigen Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Karriere aufmerksam zu machen.

Beschreibung der Maßnahme

Seit 2013 organisiert die Zentrale der Fraunhofer-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den Fraunhofer-Instituten und mit Hochschulen zweimal jährlich den Wissenschaftscampus. Das viertägige Programm wendet sich speziell an Studentinnen ab dem 4. Semester aus MINT-Studiengängen. Der Wissenschaftscampus soll führungsaffinen Frauen als Karrieresprungbrett in die Forschung dienen.

An 2 der 4 Tage können die jeweils 60 Teilnehmerinnen angewandte Forschung erleben: Sie setzen sich in Gesprächen, Besichtigungen und praktischen Übungen sehr intensiv mit den Aufgaben der jeweiligen Fraunhofer-Institute auseinander. An den beiden anderen Tagen werden in Workshops mit professionellen Trainerinnen Themen wie Führung, Design Thinking oder Coaching behandelt. Das Rahmenprogramm ist erlebnispädagogisch aufgebaut. Neben einigen Events gibt es immer wieder die Möglichkeit, sich mit Führungskräften und Mitarbeitenden von Fraunhofer auszutauschen.

Wirkung/Ergebnis

Das Programm kommt sehr gut an: 100% der Teilnehmerinnen würden die Veranstaltung laut Evaluation weiterempfehlen. Ca. 20% der Teilnehmerinnen konnten im Anschluss als Mitarbeiterinnen für Fraunhofer gewonnen werden. Mehrere Teilnehmerinnen haben den Wissenschaftscampus bereits zweimal besucht

Lehrreiche Erfahrungen

  • Individuelles Karriere-Coaching hilft, die Wünsche und Vorstellungen der Bewerberinnen besser zu verstehen
  • Gespräche mit weiblichen Führungskräften fördern den persönlichen Kontakt zum Unternehmen
  • Einblicke in die Praxis anwendungsorientierter Forschung zeigen das Spektrum der Möglichkeiten auf