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Eltern in Führung

Praxisbeispiel bei Allianz

Hintergrund/Ausgangssituation

Eine signifikante Anzahl vor allem weiblicher Führungskräfte wechselte bei der Allianz nach der Elternzeit in eine Sachbearbeiterfunktion – nur 40% kehrten auf ihre alte oder eine vergleichbare Führungsposition zurück. Denn fast jede Stelle muss nach einem gewissen Zeitraum wieder besetzt werden und andere vergleichbare Stellen sind oft nicht ohne Weiteres ständig verfügbar.

 

Beschreibung der Maßnahme

Die Allianz hat sich daher entschlossen, ihre bisherigen Arbeits- und Karrieremodelle weiterzuentwickeln

  • Funktionsversprechen: Mütter und Väter, die nach 4 Monaten aus der Elternzeit oder spätestens 6 Monate nach der Geburt zurückkehren, können garantiert wieder die vorher ausgeübte Führungsfunktion übernehmen
  • Flexibles Arbeiten: In Rücksprache mit der jeweiligen Führungskraft erhalten Mütter und Väter die Möglichkeit, ihre Arbeit zeitlich und räumlich flexibel zu erledigen
  • Begleitete Familienzeit: Über ein Patenmodell mit der jeweiligen Führungskraft der Ebene 1 wird sichergestellt, dass der Kontakt zu den Müttern und Vätern auch während der Familienzeit nicht abreißt

Wirkung/Ergebnis

Mit den neuen Modellen lassen sich Karriere und Familie besser vereinbaren. Die Rückkehrquote in Führungspositionen ist auf über 90% gestiegen. Da Kontakt und Informationsaustausch auch während der Familienzeit bestehen bleiben, sinkt die Gefahr, dass die Geburt eines Kindes die Karrieremöglichkeiten beeinträchtigt.

Lehrreiche Erfahrungen

  • Den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen steht ein Personalberater als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung: Er beantwortet Fragen zu gesetzlichen und betrieblichen Rahmenbedingungen bei Schwangerschaft, Mutterschutz und Elternzeit und erläutert die Unterstützungsangebote der Allianz bei der Kinderbetreuung
  • Hierbei ist proaktives Vorgehen und eine gezielte Information der Mitarbeiter vom ersten Tag an am wichtigsten