Menschen an einem See
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Praxisbeispiel WAREMA WAREMA Sonnenkinder

Öffentliche Ferienprogramme, die den Betreuungs­bedarf – gerade in den Sommer­ferien – abdecken, gibt es häufig nur in Ballungs­zentren. Wie WAREMA Abhilfe geschaffen hat.

Hintergrund/Ausgangssituation

WAREMA ist ein mittel­ständischer Betrieb in einer ländlichen Region, in der keine öffentlichen Ferien­programme angeboten werden. Gerade Familien, in denen beide Eltern­teile berufs­tätig sind, haben es daher schwer, z.B. die Schul- und Kinder­garten­ferien zu über­brücken.

Warema Sonnenkinder auf dem Bolzplatz
Warema
Das Video öffnet sich in einem neuen Tab.

Video: Warema-Ferienprogramm

Familienleben und Job unter einen Hut zu bekommen wird vor allem in den Ferien für Eltern zum Balance­akt. Warema nimmt seinen Mitarbeitern dieses Problem, indem das Unter­nehmen für 160 Kinder der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein Ferien­programm anbietet.

Beschreibung der Maßnahme

WAREMA hat in Marktheiden­feld mit den „Sonnen­kindern“ Abhilfe geschaffen. Das intern organisierte Ferien­programm betreut 3 Wochen lang im Schnitt jeweils 90 Kinder/Woche im Alter von 3 – 13 Jahren von 7:30 – 17:00 Uhr. Genutzt werden die Räume der benachbarten Grund­schule und des Kinder­gartens.

Neben externen pädagogischen Fach­kräften wirken auch die Aus­zubildenden von WAREMA mit. Ein viel­seitiges Workshop- und Ausflugs­programm mit starkem Unter­nehmens­bezug wie Eltern­besuche am Arbeits­platz, Metall- und Elektro­arbeiten in der Ausbildungs­werkstatt, Mittag­essen im Betriebs­restaurant u.v.m. sichern die dauer­hafte Attraktivität des Programms.

Wirkung/Ergebnis

Das Programm macht klar: Die Mitarbeiter werden – über alle Ebenen und Bereiche hinweg – auch als Väter und Mütter wahr­genommen. Beruf und Familie lassen sich besser vereinbaren, die Attraktivität von WAREMA als Arbeit­geber steigt. Außer­dem können auf diese Weise lang­fristig auch zukünftige Arbeits­kräfte gewonnen werden, so gibt es z. B. auch Auszubildende, die früher „Sonnen­kinder“ waren.

Lehrreiche Erfahrungen

  • Um Kapazitäten genau planen zu können, sollte der Bedarf in der Beleg­schaft zuvor abgefragt werden
  • Durch Einholen von Feed­back von Eltern und Kindern lässt sich das Angebot kontinuierlich verbessern
  • In Konzeption und Organisation sollten sowohl interne Mitarbeiter/-innen als auch externe Pädagogen eingebunden werden

Falls Sie Fragen und Anmerkungen zu diesem oder anderen Praxis­beispielen haben sollten, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an mitgestalten@chefsache.de.

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