Heißluftballon am Himmel
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Praxisbeispiel BASF SE Vielfalt in Führungs­positionen

BASF hat sich 2015 das globale Ziel gesetzt, den Anteil weiblicher Führungs­kräfte bis 2021 in allen Bereichen zu erhöhen.

Hintergrund/Ausgangslage

Das Projekt „Executive Diversity“ von BASF befähigt alle Unternehmens-, Funktional- und Regional­bereiche, ihren Beitrag zur Ziel­erreichung zu leisten: In einem ersten Schritt stellt HR mit den Bereichen den Ist-Stand fest und analysiert mögliche Barrieren für eine weitere Verbesserung. Im zweiten Schritt werden Maß­nahmen und Ziel­größen fest­gelegt, die auch die regionalen Gegeben­heiten und Geschäfts­anforderungen der jeweiligen Bereiche berücksichtigen.

Beschreibung der Maßnahme

BASF will mit dem globalen Projekt „Executive Diversity“ Vielfalt auf den Führungs­ebenen erhöhen. Jeder Bereich setzt sich ein individuelles Ziel bis 2021 für eine aus­gewogenere Geschlechter­balance im Führungs­team. Maßnahmen zu verschiedenen HR-Aspekten dienen der Ziel­er­reichung. Zusätzlich beleuchten die Bereiche weitere Diversity-Aspekte wie die Nationalität oder den fachlichen Hinter­grund.

Umsetzung

  • Analyse Ist-Stand mit den Bereichen: Mit­arbeiter­an­zahl, Geschlechter­verhältnis (alle Führungs­ebenen & Talent-Pool), Fluktuation, lang­fristige Planung. Diese Daten ermöglichen die Ziel-Simulation.
  • Interviews mit Führungs­kräften: Wie ist die Kultur? Wie wird im Bereich Vielfalt gefördert? Gibt es Barrieren? Eine Sensibilisierung für Blind Spots – unbewusste Denk­muster – gehört dazu.
  • Interviews mit Talenten: Was sind die individuellen Erfahrungen?
  • Management-Workshop zur Ziel­setzung und Maßn­ahmen­definition, unterstützt durch eine Tool­box mit Erfolgs­beispielen zu Führungs­kultur, Rekrutierung, Auswahl, Beförderung, Mitarbeiter­bindung.
  • Nachverfolgung und Erfolgs­kontrolle inklusive Daten-Monitoring, Best-Practice-Sharing und regel­mäßiger Information des Top Managements

Wirkung/Ergebnis

Bis Ende 2016 werden alle Bereiche den Prozess durch­laufen haben. Die Ziele sind ambitioniert, aber realistisch. Die Ansätze zur Ziel­er­reichung sind in allen Bereichen ähnlich:

  • Verein­barkeit von Karriere und Privat­leben durch flexible Arbeits­modelle
  • Stellen­besetzung unter Verwendung von Talent-Listen beiderlei Geschlechts- und diverser Interview­panels
  • Hohes Engagement des Managements, zum Beispiel durch Mentoring diverser Talente

Lehrreiche Erfahrungen

D+I und eine ausgewogene Geschlechter­balance sind relevant für das gesamte Unternehmen – und werden gestützt u.a. durch Daten­analyse, Stake­holder-Analyse und konkrete Ziel­setzungen. Ein einheits­spezifischer Ansatz berücksichtigt verschiedene Umsetzungsgrade bezüglich D+I in den Bereichen sowie individuelle Barrieren und Angebote. Dies ermöglicht realistische Ziele und bewirkt ein klares Bekenntnis des Managements aus dem jeweiligen Bereich. Die Kombination aus Daten­analyse und Interviews schafft Transparenz und Akzeptanz.

Lesen Sie hie mehr über Diversity+Inclusion bei BASF und über die globalen Ziele für Vielfalt im Führungssystem.


Falls Sie Fragen und Anmerkungen zu diesem oder anderen Praxis­beispielen haben sollten, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an mitgestalten@initiative-chefsache.de.

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