Zwei junge Personen sitzen in einer Arbeitsecke zusammen an einem Laptop
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Praxisbeispiel Robert Bosch GmbH Teilzeit und Job­sharing leicht gemacht

In den Unternehmens­leit­linien für eine familien­bewusste Arbeits­kultur schafft Bosch die Balance zwischen betrieblichen und familiären Erfordernissen.

Hintergrund/Ausgangslage

In den Unternehmens­leitl­inien für eine flexible und familien­bewusste Arbeits­kultur bekennt sich Bosch dazu, (1) die Balance zwischen betrieblichen und familiären Erforder­nissen sowie (2) das mobile Arbeiten zu fördern und (3) eine Führungs­kultur zu schaffen, in der Ergebnisse statt die Präsenz am Arbeits­platz im Mittelpunkt stehen. Ziel ist es, mit diesen Impulsen den Kultur­wandel im Unternehmen weiter voran­zu­bringen. Denn: Bosch wertschätzt familiäre Verpflichtungen genauso wie berufliches Engagement. Daher bieten wir über 100 flexible und mobile Arbeits­(zeit)modelle an, zu denen auch Teil­zeit und Job­sharing gehören. Doch wie finden interessierte Mitarbeiter/innen eine/n passende/n Partner/in? Bislang verlief diese Suche über organisierte Veranstaltungen an einzelnen Standorten oder ein eher „zufälliges“ Kennenlernen. So konnte aber nicht jede/r interessierte/r Mitarbeiter/in erreicht und ein­gebunden werden.

Beschreibung der Maßnahme

Die Lösung: der JobConnector – benutzer­freundlich und intuitiv

Das neue Matching-Tool schafft die Möglichkeit, online unkompliziert eine/n Teilzeit- oder Job­sharing-Partner/-in zu finden – Geschäfts­bereich-, Standort- und Regionen­über­greifend. Damit geht Bosch einen weiteren Schritt in Richtung stärkerer Flexibilisierung von Arbeits­(zeit)modellen.

Was bedeutet das konkret?

Der JobConnector ist eine jederzeit online verfügbare und funktionelle Lösung, um Mitarbeitern, die an Teil­zeit oder Job­sharing interessiert sind, eine Vernetzungs­plattform zu bieten. Der Zugriff ist sowohl vom Arbeits­platz und Home Office, als auch über ein privates Endgerät z.B. während der Eltern­zeit möglich. Die interessierten Mitarbeiter/innen legen ein Profil an und werden so mit einem oder mehreren passenden Kandidat/innen gematcht. Alle Angaben sind so lange anonym, bis beide Seiten einer Kontakt­weiter­gabe zugestimmt haben. Dann steht einem ersten Kennen­lernen nichts mehr im Wege, wobei die Erwartungen, Ziele und Möglich­keiten beider Seiten besprochen werden. Schnell wird sich für die Beiden herausstellen, ob eine Tandem-Bildung und somit die gemeinsame Bewerbung auf eine passende Stelle, in Frage kommt.

Wirkung/Ergebnis

Gut sechs Monate nach dem Go-Live ist der Job­Connector ein voller Erfolg: Es haben sich bereits über 250 Mitarbeiter angemeldet und die ersten Kontakte sind geknüpft. Jüngst hat sich das erste Tandem auf eine interne Stelle beworben. Der Job­Connector ist eine weitere, innovative Chance für die Mitarbeiter/innen ihr individuelles Modell zu finden und eine Unter­stützung für Human Resources und Führungs­kräfte in der erfolgreichen Stellen­besetzung. So übertrifft der Job­Connector bereits jetzt die Erwartungen und zeigt dabei, dass Bosch am Puls der Zeit ist.

Lehrreiche Erfahrungen

Bewährt hat sich ein Projekt­team aus Fach­experten zu Arbeits­(zeit)modellen und IT. Die Einbindung von über 80 HR-Ansprech­partnern an den Standorten, beispiels­weise in die ausführliche Test­phase, war wichtig für die Akzeptanz und den Know-how-Aufbau. Die begleitende Kommunikations­kampagne mit verschiedenen Medien hat für eine hohe Bekannt­heit unter den Mitarbeiter/innen gesorgt.

Weitere Informationen zu Diversity bei Bosch: www.bosch-karriere.de/diversity



Falls Sie Fragen und Anmerkungen zu diesem oder anderen Praxis­beispielen haben sollten, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an mitgestalten@chefsache.de.

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