Eine Frau sitzt vor einem Laptop und hält ihr Handy in der Hand
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Beruf und Privatleben Flexible Arbeits- und Karriere­modelle

Flexible Arbeitsstrukturen ermöglichen es, berufliche Aufgaben mit persönlichen und familiären Belangen in Einklang zu bringen. Dies stärkt im Gegenzug die Motivation und die Bindung an das Unternehmen.

Beruf und Privatleben in Einklang bringen

Die meisten Organisationen bieten ihren Mitarbeitern bereits die Möglichkeit, Arbeitszeiten und Karrierepfade flexibel zu gestalten. Die gängigsten Modelle sind Gleitzeit, Teilzeit und Home Office. Aber auch bei der Ausgestaltung von Aufgaben sollten Arbeitgeber heute flexibel sein: Jobsharing-Modelle, bei denen sich zwei Mitarbeiter eine Position teilen, könnten auch für Führungsrollen etabliert werden.

Wie schafft man intern die richtigen Voraussetzungen?

Die Leitung der Organisation muss deutlich machen, dass es sich um eine lohnende Investition in die Mitarbeiter handelt. Neben standardisierten Teilzeitmodellen werden immer häufiger auch individuellere Lösungen.

Darüber hinaus gilt es, die technischen Voraussetzungen zu schaffen (z.B. die Einrichtung von Arbeitszeitkonten) und den Betriebsrat in die Entwicklung der Maßnahmen einzubinden. Für Jobsharing-Modelle sind die passende Zusammenstellung der jeweiligen Führungskräfte-Tandems sowie die klare Definition der Rollen essenziell. Eine begleitende interne und externe Kommunikation rundet die Maßnahmen ab.

Was sind die Erfolgsfaktoren?

Die Leitung der Organisation

  • Steht geschlossen hinter dem Thema
  • Bietet individuelle Lösungen an, keine „Standardprogramme“
  • Geht das Thema pragmatisch an (z.B. mit Hilfe eines Probedurchlaufs)
  • Informiert Arbeitnehmer in Elternzeit aktiv über vorhandene Modelle
  • Kommuniziert die verschiedenen Modelle offen und zeigt erfolgreiche Beispiele auf.

Tipps für kleinere Organisationen

  • Kleinere Organisationen müssen bei der Entwicklung individueller Arbeitszeitmodelle beachten, dass dennoch alle Kundenbedürfnisse abgedeckt werden. Hierfür eigenen sich z.B. Kernarbeitszeiten oder sinnvolle Vertretungsmodelle.
  • Häufig gibt es kaum Erfahrung mit individuellen Arbeitszeitmodellen. Deshalb sollten alle diesbezüglichen Optionen, die die Organisation für sich entwickelt hat, allen Mitarbeitern klar kommuniziert werden.

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